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HAUTNAH - Babymassage


Warum Babymassage?

Viele stutzen zunächst einmal und fragen nach der Notwendigkeit, ein Baby zu massieren.
In den Köpfen der Allgemeinheit wird die Massage immer noch zur Behebung von körperlichen Beschwerden und auch Unwohlsein eingesetzt. Erst an zweiter Stelle gewinnt der Aspekt der sanften Berührung Beachtung.

Die Bedeutung der Berührung in der frühkindlichen Entwicklung

Die Erfahrung der Berührung in der Säuglingszeit bildet mit eine wesentliche Grundlage für Vertrauen und Selbstbewusstsein- im wahrsten Sinne des Wortes- und für die Fähigkeit, sich  in sich selbst und in der Welt aufgehoben zu fühlen.
Fast jeder meint heute zu wissen, wie wichtig Vitalität und geistige und körperliche Entspannung für das Wohlergehen von Körper, Geist und Psyche sind. Was den meisten aber nicht bewusst ist: Die Wiege dazu liegt in der Zeit der frühkindlichen Entwicklung. Schon in den ersten Lebenswochen und –monaten entscheidet sich mit, ob in dem kleinen Wesen der Grundstein einer gesunden Entwicklung gelegt wird, auf dem sich in den folgenden Jahren aufbauen lässt.
Die Haut ist eines der primären Sinnesorgane des Babys, und deshalb hat es die Natur so eingerichtet, dass das Kontaktbedürfnis der Kleinen genauso stark ausgebildet ist wie das Bedürfnis zu hören, zu essen und zu trinken.

Forschungsergebnisse

Seit Jahren schon stützen verschiedene Forschungsergebnisse immer mehr an die These, dass der Körperkontakt gerade in den ersten Lebensmonaten von großer Bedeutung ist. Das Empfinden liebevoller Berührung - Streicheln, Liebkosen und Schmusen- ist für das Kind eine notwendige Basis, später einmal auch selbst zärtlich zu anderen sein zu können und Liebe weiter zu geben. Welche wichtige Rolle taktile Erfahrungen für das gesunde Wachstum und die Entwicklung des Organismus spielen, hat sich durch zahlreiche Untersuchungen an Tieren immer mehr herauskristallisiert. In einer Reihe von Experimenten mit Säugetieren wurde eindeutig festgestellt, dass diejenigen Tiere, die neben der normalen Fütterung zusätzlich noch gestreichelt wurden, weitaus schneller wuchsen und schneller lernten als Säugetiere, die nicht mit Streicheleinheiten verwöhnt wurden. Der gesamte Knochen-  und Körperbau war bei den gestreichelten Tieren kräftiger. Auffallend war auch ihre deutlich bessere Nervenstärke im Umgang mit Stresssituationen. Diese Untersuchungen zeigten ganz deutlich, wie wichtig liebevolle Berührungen von klein auf sind. Je früher man mit der richtigen taktilen Stimulierung beginnt, desto wirksamer ist sie.